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Die Region Rostock steigt auf
Eine Konferenz zur Fahrradinfrastruktur für Tourismus und Alltag

Am Dienstag, den 25.10.2011 begrüßte der Vorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrrad- Clubs (ADFC) Regionalverband Rostock e V., Martin Elshoff in Rostocks Hotel Sonne die Teilnehmer der Konferenz zum Thema „Fahrradinfrastruktur für Tourismus und Alltag- Chance für die Wirtschaft“. Der Vertreter des Verkehrsministeriums, Herr Bernd Sievers, überbrachte die Grußworte des Minister, Volker Schlotmann und gab einen Ausblick, wie der Fahrradverkehr in den nächsten Jahren durch die Landesregierung unterstützt werden soll. Grundlage ist dabei auch der Koalitionsvertrag, der eindeutig die Förderung des Radverkehrs festschreibt Der Oberbürgermeister Rostocks, Roland Methling begrüßte die Teilnehmer in der Hansestadt, gab einen Ausblick über die Stellung der Stadt Rostock als „dynamischste Fahrradstadt“ Rostock und wünschte der Konferenz einen glücklichen Verlauf. Angelika Garreis als Vertreterin der Hotellerie, zeigte auf, wie stark der Fahrradtourismus zunimmt und sich auf diesen Wirtschaftszweig auswirkt. Arne Schuldt, Bürgermeister der Barlachstadt Güstrow gab einen interessanten Einblick, wie sich Güstrow
zu einer fahrradfreundlichen Stadt entwickelt. Die Vertreter des Landkreises Rostock, Christian Fink und des Planungsverbandes Mittleres Mecklenburg, Gerd Schäde zeigten Wege zur Planung und Gestaltung der Radinfrastruktur auf. Steffen Nozon vom Umweltamt der Stadt Rostock zeichnete die Zukunft des Europäischen Projektes „ Access by Cycling“, an dem sich auch der ADFC Rostock beteiligt.

Alle Teilnehmer einschließlich der Vertreter der Kommunen aus dem mittleren Mecklenburg und Fahrradförderer fixierten in einem kleinen Workshop ihr Gedanken, Wünsche und Meinungen, die durch den ADFC aufbereitet und entsprechend weitergeleitet werden. Schwerpunkte sind dabei die Landespolitik, die Stellung des Landkreises und die Herausforderungen an die Kommunen, inwieweit sie mit einer verbesserten Fahrradinfrastruktur die südlichen Regionen an die Küstenregionen anschließen können, um damit die Erreichbarkeit für den Alltags- und Freizeitbereich, sowie den Tourismus zu fördern. So wird es auch eine besondere Herausforderung für die nahe Zukunft sein, die Elektromobilität der Fahrräder infrastrukturell zu berücksichtigen. Das Ziel der Konferenz ein Miteinander zu entwickeln, um sich dem immer stärker entwickelnden Radverkehr und Radtourismus stellen zu können, wurde nach Auffassung der Teilnehmer erreicht. Somit auch die wirtschaftliche Chance, den Radtourismus zu nutzen. Die aufbereiteten Ergebnisse des Workshops werden einfließen in den Branchentag Fahrrad, der am 20.01.2012 während der Viva Touristika stattfinden wird.

Martin Elshoff

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